Gerrit Imsieke

Mehr Openness für Verlage: Was bringen Open Source, offene Schnittstellen und offene Standards

Statt aufwändig in InDesign ein Buch setzen, wird nur einmal auf den Knopf gedrückt und fertig ist die Druckvorlage. Vor dem Hintergrund steigender Kosten und sinkender Verkaufszahlen erscheint der automatische Satz aus XML immer attraktiver für Verlage. Entgegen solcher Versprechungen wirkt die Realität deutlich nüchterner: Bestimmte Layouts und Gestaltungselemente sind nur aufwändig oder gar nicht umsetzbar. Ad-hoc-Änderungen am Layout sind im Gegensatz zu InDesign nicht ohne weiteres möglich und gänzlich ohne manuelle Eingriffe kommt man auch nicht aus. Es soll darüber Aufschluss gegeben werden, welche Möglichkeiten und Probleme der automatische Satz mit sich bringt, welche Rahmenbedingungen vorher geklärt werden müssen und welche Layouts geeignet sind. Wir beleuchten, die Besonderheiten, sowie Vor- und Nachteile von Satztechnologien wie XSL-FO, LaTeX und PrintCSS und wie man sinnvoll ein Projekt für automatischen Satz plant und durchführt.